Unabhängigkeit vor Provision
Empfehlung folgt der Aufgabe, nicht dem Geld. Wenn ein einfaches pneumatisches Handling reicht, empfehle ich keinen Roboter.
Über mich
Erst die Aufgabe verstehen. Dann die Lösung bauen.
Markus Karoly ist Industriemechaniker (Ausbildung bei FESTO) und Gründer der TNIA GmbH in Alfdorf — unabhängiger Automatisierungsberater für produzierende Unternehmen.
Werdegang
Eigentlich begann meine Faszination für Automatisierung schon im Kinderzimmer — beziehungsweise im Büro meines Vaters. Er war selbstständiger Konstrukteur, und ich saß als Kind neben ihm am Bildschirm und schaute mir an, wie aus Skizzen Maschinen wurden. Wahrscheinlich war damit der Pfad schon gelegt: Ich wollte verstehen, wie Dinge gebaut werden, die andere Dinge bauen.
Meine erste Ausbildung habe ich 2008 bei der OKU Automation in Winterbach begonnen — ein Sondermaschinenbauer, klassische Werkstatt, klassisches Lernen. Nur leider geriet das Unternehmen in der Wirtschaftskrise 2008/09 in eine Schieflage; meine Ausbildung wurde von Seiten OKU vorzeitig beendet. Eine harte Lektion mit 17 — aber rückblickend einer der besten Brüche, die mir passieren konnten.
Ich habe meine Ausbildung zum Industriemechaniker neu gestartet — und zwar bei FESTO in Esslingen. Größeres Haus, andere Kultur, derselbe Werkstattgeruch. Hier habe ich nicht nur das Handwerk gelernt, sondern auch verstanden, wie professionelle industrielle Produktion strukturell funktioniert.
Nach der Ausbildung wollte ich mehr — und habe an der Technischen Oberschule in Stuttgart mein Abitur nachgeholt. Anschließend begann ich ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens. Das habe ich allerdings nach kurzer Zeit abgebrochen, weil ich gemerkt habe: Ich gehöre nicht in den Hörsaal. Ich gehöre in die Halle, ans Telefon, an den Tisch mit Kunden und Konstrukteuren.
Den entscheidenden Sprung habe ich als Quereinsteiger bei abag Anlagentechnik gemacht — im Vertrieb für industrielle Reinigungsanlagen. Danach zwei Jahre selbstständiger Vertrieb für Robotik-Lösungen. Hier habe ich gesehen, was Kunden in der klassischen Automatisierungsberatung gefehlt hat: jemand, der nicht nur eine Lösung verkauft, sondern unabhängig planen kann — und das Netzwerk hat, die Lösung dann auch umsetzen zu lassen. Ich habe mich selbstständig gemacht.
Nach zwei Jahren in der Selbstständigkeit und vielen wertvollen Kontakten habe ich TNIA gegründet — als Firma mit einem Anspruch, der über mich als Einzelperson hinausgeht. Heute arbeite ich mit einem Trusted Network aus spezialisierten Partnern, mit denen ich freundschaftliche Beziehungen pflege und gemeinsame Projektgeschichte habe. Ich kenne Robotik, Montage- und Prüfsysteme, Fördertechnik, Zuführung, Steuerung — ich bin nicht überall absoluter Experte, aber tief genug drin, um die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Leute zusammenzubringen.
Mein Prinzip
Empfehlung folgt der Aufgabe, nicht dem Geld. Wenn ein einfaches pneumatisches Handling reicht, empfehle ich keinen Roboter.
Erst verstehen, dann entscheiden. Ich plane nicht am Reißbrett — ich plane, weil ich weiß, wie es in der Halle aussieht.
Integration ist wertvoller als Auswahl. Sie führen ein Gespräch, nicht drei — und bekommen ein abgestimmtes Konzept aus einer Hand.
Klare Abgrenzung
Damit Sie wissen, ob TNIA für Sie der richtige Partner ist — und damit Sie nicht enttäuscht werden, wenn Sie etwas anderes brauchen.
Erstgespräch. 30 Minuten. Unverbindlich. Telefon, Video-Call oder bei Ihnen vor Ort.